Von langen Sommerabenden und rauem Winterwetter gleichermaßen empfohlen.
Unsere hohen Qualitätsansprüche gelten Materialien, ihrer erstklassigen Verarbeitung und präzisen Montage, genauso wie der möglichst langen Lebensdauer unserer Garteneinrichtungen. Das Um und Auf dessen ist die sorgfältige Holzauswahl in Verbindung mit konstruktivem Holzschutz.

Qualität
Für Kunden, denen Langlebigkeit besonders wichtig ist
Ipe Lapacho –ist das natürlich dauerhafte Holz für langlebige Terrassen und Poolumrandungen . Das Tropenholz ist extrem hart, sehr dicht und zählt gemäß EN 350 zur Dauerhaftigkeitsklasse 1 – also zur haltbarsten Kategorie für Terrassendielen. In der Praxis heißt das: sehr lange Nutzungsdauer bei geringem Pflegeaufwand, was für seine Nachhaltigkeit spricht.
Eine wichtige Eigenschaft ist das geringe Schwindmaß und die hohe Formstabilität. Dadurch planen wir gleichmäßige, relativ enge Fugen, die optisch ruhig wirken und technisch stabil bleiben. In der Verarbeitung setzen wir auf Vorbohren, scharfe Werkzeuge und saubere Verarbeitung. Wichtig: Wir fertigen Ipe-Terrassen immer im h_deck Elementsystem. Das beschleunigt die Montage, sorgt für reproduzierbare Qualität und ein besonders sauberes Fugenbild.
Optisch startet Ipe von oliv- bis schokobraun und vergraut unbehandelt zu einer gleichmäßigen, hellgrauen Patina. Genauso setzen wir es ein: ohne Öl, mit gelegentlicher Reinigung mit Wasser – pflegearm und natürlich. In der Nutzung „schiefert Ipe nicht“, bleibt barfuß angenehm und zeigt eine Top-Oberflächenqualität. Wechseldrehwuchs kann eine lebendige, seidige Maserung erzeugen; Pinholes treten vereinzelt auf und sind rein optisch.
Kurz: Ipe verbindet Robustheit, Maßhaltigkeit und Komfort wie kaum eine andere Holzart – ideal für hochwertige, langlebige Terrassen.
Nachhaltigkeit: Infos von unserem Lieferanten
Für Kunden, die ein heimisches Produkt wollen

Lärche, das natürlich dauerhafte Holz aus Österreich, nutzen wir für Terrassen, Fassaden und andere Außenbauteile, wenn ein heimisches, technisch belastbares Holz gefragt ist. Entscheidend ist die Qualität: Wir wählen Rift/Halbrift, bei der die Jahresringe möglichst nahe 90° zur Oberfläche stehen. Das reduziert das typische Schiefern deutlich und führt zu einem ruhigeren Quell-/Schwindverhalten. Technisch ordnen wir das Kernholz der Dauerhaftigkeitsklasse 3 zu; Splintholz ist nicht dauerhaft – für Terrassen verarbeiten wir daher splintfreie Qualitäten.
Konstruktiv setzen wir konsequent auf unser Elementsystem: Die Dielen werden von hinten verschraubt, in vorgefertigten Elementen produziert und so auf die Baustelle geliefert. Das ergibt ein sauberes Fugenbild, reproduzierbare Qualität und eine montagefreundliche, kontrollierte Befestigung ohne sichtbare Schraubköpfe. In Kombination mit passender Unterkonstruktion, ausreichendem Abstand zum Untergrund und sorgfältiger Bearbeitung erreichen Terrassen aus Lärche eine Lebensdauer bis etwa 20 Jahre.
Optisch startet Lärche goldgelb bis rötlich und vergraut unbehandelt zu einem gleichmäßigen Silbergrau – bei diesem Prozess wird durch UV-Licht Lignin an der Oberfläche abgebaut, die freigelegte Zellulose ergibt das vergraute Erscheinungsbild. Ölen empfehlen wir nicht: Es ist für die Dauerhaftigkeit nicht erforderlich, erhöht den Pflegeaufwand und verhindert die homogene Patinabildung. Der Pflegeaufwand bleibt minimal: periodisches Reinigen mit Wasser (weiche Bürste oder geeignete Maschine), damit sich keine Beläge festsetzen.
Kurz: Heimische Lärche steht für kurze Wege, Beständigkeit und eine natürliche, wartungsarme Patina – im lokalen Sägewerk produziert.
Für Kunden, die kein Tropenholz verwenden wollen

Thermoesche ist thermisch modifizierte europäische Esche – für alle, die hohe Formstabilität und eine ruhige Oberfläche wünschen, aber kein Tropenholz einsetzen wollen. Bei der Hitzebehandlung werden u. a. Hemicellulosen abgebaut: Pilze finden weniger Nährstoffe, die Feuchteaufnahme sinkt, Quell-/Schwindbewegungen nehmen deutlich ab. Je nach Prozess lässt sich Thermoesche praxisnah der Dauerhaftigkeitsklasse ~1 zuordnen.
Konstruktiv setzen wir konsequent auf das Elementsystem: Die Dielen werden von hinten verschraubt, zu vorgefertigten Elementen montiert und so auf die Baustelle geliefert. Esche ist von Natur aus ein sehr elastisches Holz, was dem Nachteil der prozessbedingten Versprödung entgegenwirkt. Entscheidend ist daher ein enger Achsabstand der Unterkonstruktionshölzer – das reduziert Spannungen und beugt Rissbildungen an Kanten und Stoßfugen vor. Vorbohren und scharfe Werkzeuge sind Standard.
Im Gebrauch zeigt Thermoesche hohe Maßhaltigkeit bei geringem Pflegebedarf. Unbehandelt vergraut sie zu einem homogenen Silbergrau; das ist funktional unkritisch und gewollt. Ölen empfehlen wir nicht – es dient primär dem Farberhalt und erhöht den Aufwand. Für die Nutzung genügt eine periodische Nassreinigung (Wasser, weiche Bürste/geeignetes Gerät), damit sich organische Beläge nicht festsetzen.
Kurz: Thermoesche verbindet hohe Formstabilität, robuste Außentauglichkeit und eine ehrliche, pflegearme Alterung – vorgefertigt im Elementsystem.
Die Lebensdauer einer Holzterrasse hängt nicht nur von der Holzart ab (Dauerhaftigkeitsklassen 1–5), sondern vor allem von der Konstruktion. Grundregel: Das Deck muss trocknen können. Dazu gehören Abstand zum Untergrund für Hinterlüftung sowie offene Fugen, die auch bei Feuchte nicht „zusperren“. Geschlossene oder zugesetzte Fugen behindern die Luftzirkulation und fördern Feuchte- und Schmutzstau. Ebenfalls wichtig: Die Unterkonstruktion muss mindestens so beständig sein wie der Belag. Bei Verwendung von Aluminium-Unterkonstruktionen stellt sich die Frage nach der Dauerhaftigkeit der UK kaum noch.
Ein häufiges Schadensbild entsteht an Stirnseiten: Sie dürfen nie stumpf und ohne Fuge zusammentreffen. Stoßfugen immer mit definiertem Abstand ausführen und konstruktiv vor Feuchteeintrag schützen. Bei der Befestigung bevorzugen wir Systeme, bei denen die Belagsdiele von oben nicht durchdrungen wird (verdeckte Verschraubung im Elementsystem), um Eintrittsstellen für Wasser zu minimieren.
Zur Pflege: Regelmäßige Reinigung verlängert die Lebensdauer nachweislich. Entfernen Sie Beläge und Schmutz einmal pro Jahr mit Wasser und Bürste (oder geeigneten Terrassenreinigungsgeräten). Spezielle Mittel sind nicht nötig; entscheidend sind mechanische Reinigung und freibleibende Fugen, damit Wasser ablaufen und Luft zirkulieren kann.
Wir waren 2006 am Forschungsprogramm der Holzforschung Austria beteiligt. Unsere Empfehlung: Holzart passend zum Einsatz wählen (DK 1–3), konstruktiv richtig bauen, Fugen funktionsfähig halten und jährlich reinigen – dann erreicht eine Holzterrasse ihre maximale Lebensdauer.

Dieses intelligente, modulare System hat sich für uns punkto Qualität, vielfältiger Gestaltungsmöglichkeiten und rascher Montage bestens bewährt. Ob es nun gilt, hochwertige Holzterrassen zu konstruieren oder andere, dauerhaft schöne Garteneinrichtungen zu bauen. Vorfertigung und Individualität in einem: Die Holzelemente von h_deck lassen sich beliebig in horizontaler und vertikaler Anordnung kombinieren. Die Elemente aus edlem, dauerhaftem Ipe-Lapacho-Holz oder heimischer Lärche werden unsichtbar verschraubt, was die makellose Wirkung noch erhöht.